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Neue Hypothese um kindliche Zellen in der Mutter

28/01/2013 | Presse und Medien

 26.01.2013 | 20:30 |  von Martin Kugler (Die Presse)

Die „nicht invasive präna­tale Gendia­gnostik“ zählt derzeit zu den boomendsten Berei­chen der Medizin: Durch diese Methode wird es möglich, allein aus der Unter­su­chung des Blutes der Mutter auf geneti­sche Eigen­schaften des Kindes zu schließen. Diese Methode entschärft auf der einen Seite die Gefahren der vieler­orts prakti­zierten präna­talen Diagnostik – etwa eine Nabel­schnur­punk­tion. So wird zurzeit ein ungefähr­li­cher Bluttest auf Trisomie 21 (Down-Syndrom) im klini­schen Alltag einge­führt. Zum anderen eröffnet die Methode aber eine Büchse der Pandora: Plötz­lich wird – poten­ziell – das Testen vieler Eigen­schaften des ungebo­renen Kindes möglich, was erheb­liche ethische Bedenken auslöst. Stich­wort: Selek­tion von Babys.

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