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Obliga­to­ri­sche Tötung von ungebo­renen Kindern mit Down Syndrom und Eutha­nasie für Pensio­nisten gefor­dert

25/01/2013 | Presse und Medien, Politik und Aktivismus

(London) Ein Kandidat der euroskep­ti­schen briti­schen Partei United Kingdom Indepen­dence Party (UKIP) wurde von seiner Partei suspen­diert. Geoffrey Clark, Kandidat für den Rat der Grafschaft Kent hatte öffent­lich gefor­dert, daß ungebo­rene Kinder, bei denen Trisomie 21 oder andere vergleich­bare Krank­heiten oder körper­liche Einschrän­kungen festge­stellt werden, obliga­to­risch getötet­werden sollten. Clark begrün­dete den Mordaufruf mit den „zu hohen“ Kosten, die andern­falls für den staat­li­chen Gesund­heits­dienst entstehen würden. Seine Forde­rung, so der UKIP-Kandidat, diene dazu, die Ausgaben der Kranken­ver­si­che­rungen zu vermin­dern. Die Geburt eines solchen Kindes, schrieb Clarke, schaffe nur „eine Belas­tung für den Staat und ebenso für die Familie“.

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