Behin­de­rung ist Rebel­lion! Leben Feiern! Rechts­rutsch be*hindern! Parade für Vielfalt, Inklu­sion und Sicht­bar­keit

5 May 2026 — 00:00 — 23:59

Sendlinger Tor

München

Diese Veran­stal­tung ist für junge Erwach­sene geeignet





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Am Dienstag, 5. Mai ist der Protesttag zur Gleich­stel­lung von Menschen mit Behin­de­rung – und wir gehen gemeinsam auf die Straße.

Mit einer Demons­tra­tion und Tanzpa­rade durch München machen wir sichtbar: Alle Körper – egal welche Behin­de­rung, Hautfarbe, Alter oder Geschlecht – gehören zum Stadt­bild von München.

In Gedenken an Max Dorner

„Behin­de­rung ist Rebel­lion“ – dieser Titel ist nicht zufällig gewählt. Er ist das Erbe von Maximi­lian Dorner (1973–2023): Münchner Autor, Aktivist, Theater­ma­cher und „Käptn Wheel­chair“. Max Dorner hat unter diesem Namen zusammen mit dem Kösk eine Tanzpa­rade quer durch München ins Leben gerufen: als gemein­sames Feiern und lautes Einfor­dern für echte Gleich­stel­lung. 2023 ist er verstorben – und hat eine Idee hinter­lassen, die weiter­wirkt.

In diesem Geist gehen wir auf die Straße, sind laut, feiern uns – und setzen ein Zeichen gegen Ableismus und Ausgren­zung. Rollend, gehend, tanzend oder schwei­gend: Du bist willkommen, so wie du bist.

Musik & Tanz auf der Straße

Die Express Brass Band und Banda Ramua begleiten uns mit Live-Musik durch die Stadt. Commu­nity Dance München hat gemeinsam mit uns eine Tanzper­for­mance vorbe­reitet, bei der alle mitma­chen können.

Wann & Wo: 5. Mai, 18 Uhr – Start am Sendlinger Tor Platz, Ziel Marien­platz

Die Demo ist barrie­re­frei zugäng­lich. Fragen zur Route, zum Ablauf oder zur Barrie­re­frei­heit? Schreib uns: 5.mai@gemeinwohlwohnen.de

Komm – und bringe alle mit! Lade Freund*innen, Nachbar*innen und Familie ein. Je mehr wir sind, desto lauter unsere Stimme. Teilt diesen Aufruf in euren Netzwerken, Gruppen und Feeds. Wir freuen uns auf euch.

Wir demons­trieren, weil:
1. Leben feiern – Freude am Leben gehört auf die Straße. Solange wir atmen, leben wir – lasst
uns das sichtbar machen.
2. Sichtbar sein – Alle Körper gehören ins Stadt­bild. Die Würde des Menschen ist unantastbar.
3. Selbst­be­stim­mung fordern – Zu viele Menschen können nicht darüber entscheiden, wo
und wie sie wohnen und arbeiten. Leben darf nicht fremd­be­stimmt sein.
4. Solida­rität zeigen – Fürein­ander einstehen, Privi­le­gien teilen – für uns selbst und für alle,
die das nicht können.
5. Vernetzen – Gemeinsam sind wir stark. Wir brauchen einander und ein starkes Netzwerk,
um unsere Anliegen umzusetzen.
6. Geschichte schreiben – Alles, was heute da ist, wurde gestern in vielen kleinen und großen
Schritten erkämpft. Lasst uns da anknüpfen und gemeinsam Geschichte(n) schreiben.
7. Rechts­rutsch be*hindern – Kräfte, die bestimmte Menschen­gruppen als lebens­un­wert
ausson­dern oder abschieben wollen, dürfen nicht die Macht ergreifen. Nie wieder heißt nie
wieder.