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Forschungs­pro­jekt zum Thema “inklu­sive beruf­liche Bildung”

24/05/2023 | Mitmachen

Ein engagiertes Mitglied des Down-Kind e.V. bittet um Unter­stüt­zung bei der Abfas­sung einer Forschungs­ar­beit — tatsäch­lich könnten die Ergeb­nisse uns allen zugute kommen:

“Sie sind Mitglied des Vereins Down Kind e.V., weil Sie ein Kind mit Down-Syndrom haben, oder auch den Verein aus anderen Gründen unter­stützen möchten. Ich bin selbst Mutter einer Tochter mit Down-Syndrom, und mit der Geburt meiner Tochter begann für mich die Ausein­an­der­set­zung mit Inklu­sion.

Insbe­son­dere als Eltern von Kindern mit Beein­träch­ti­gungen werden wir damit in allen Lebens­be­rei­chen konfron­tiert, angefangen vom Kinder­garten, über die Schule, Ausbil­dung und Beruf, bis hin zu Wohnen, Freizeit und unseren sozialen Netzwerken. Während Inklu­sion im Klein­kind­alter meist noch gut „funktio­niert“, wird die Reali­sie­rung der gesell­schaft­li­chen Teilhabe mit zuneh­mendem Alter unserer Kinder heraus­for­dernder.

Das Angebot einer inklu­siven beruf­li­chen Ausbil­dung, von Prakti­kums- und Ausbil­dungs­plätzen in Betrieben sowie Arbeits­plätzen auf dem ersten Arbeits­markt ist überschaubar. Im Rahmen der beruf­li­chen Orien­tie­rung stellen sich viele Fragen. Welcher Bildungsweg ist für mein Kind geeignet? Wer kann uns auf diesem Weg begleiten und unter­stützen? Welche Inter­essen, Fähig­keiten und Stärken hat mein Kind und in welchem beruf­li­chen Umfeld kann es diese optimal einsetzen? Wie finden wir einen Prakti­kums- oder Ausbil­dungs­platz? Welche Schlüs­sel­qua­li­fi­ka­tionen sind erfor­der­lich?

Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäf­tigen wir uns als Eltern. Als Studentin der „Förder- und Inklu­si­ons­päd­agogik“ möchte ich mich nun im Rahmen meiner Master­ar­beit etwas inten­siver mit der inklu­siven beruf­li­chen Bildung für Menschen mit kogni­tiver Beein­träch­ti­gung ausein­an­der­setzen. Dazu habe ich eine Online-Umfrage erstellt, mit Fragen rund um schuli­sche und beruf­liche Bildung, Ausbil­dung und Beruf. Mit Ihrem Feedback helfen Sie mir, die wesent­li­chen Handlungs­be­darfe auf dem Weg der inklu­siven beruf­li­chen Bildung für Menschen mit kogni­tiver Beein­träch­ti­gung aus Eltern­sicht trans­pa­rent zu machen.

Die Beant­wor­tung der Fragen wird etwa 15–20 Minuten in Anspruch nehmen. Da es aller­dings ein Thema ist, mit dem wir uns alle früher oder später ausein­an­der­setzen dürfen, hoffe ich auf Ihr Inter­esse und Ihre Unter­stüt­zung. Ihre Antworten werden anonym erfasst. Ich bedanke mich schon jetzt für Ihre Teilnahme!

Hier ist der Link zur Online-Umfrage!

Gerne bin ich auch bereit, die Ergeb­nisse der Umfrage sowie meine Master­ar­beit dem Verein zur Verfü­gung zu stellen. Wenn Sie mit mir Kontakt aufnehmen möchten, wenden Sie sich bitte an den Verein.

Herzlichst,
eine Studentin der Förder- und Inklu­si­ons­päd­agogik und Mutter eines Kindes mit Down Syndrom.”