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Covid-19 bei Menschen mit Down-Syndrom

13/01/2021 | Allgemein

Bei der “t21 research society” findet sich eine hervor­ra­gende Übersicht der konti­nu­ier­lich aktua­li­sierten Auswer­tungen der Forschungs­studie zu COVID-19 bei Menschen mit Down-Syndrom (Risiken, Morta­lität, etc). Der jeweils aktuelle Bericht lässt sich auch auf deutsch herun­ter­laden. Kurz zusam­men­ge­fasst einige Ergeb­nisse:

  • Bei den Menschen mit Down-Syndrom traten mehr Lungen­kom­pli­ka­tionen als bei Infizierten ohne Down-Syndrom auf.
  • Das Morta­li­täts-Risiko ist in allen Alters­gruppen (außer Klein­kin­dern) deutlich erhöht. Menschen mit Trisomie-21 haben ab dem Alter von 40 oder mehr ein ähnli­ches Risiko zu versterben, wie Menschen ohne Down-Syndrom ab 80 Jahren oder älter
  • das Verster­bens­ri­siko für kleine Kinder scheint sich nicht von der Allge­mein­be­völ­ke­rung zu unter­scheiden und ist sehr niedrig
  • die Studi­en­ergeb­nise mit Vergleich gegen­über Menschen ohne Down-Syndrom sind mit Vorsicht zu genießen, da es sein könnte, dass mehr Fälle von Menschen mit Down-Syndrom gemeldet wurden, die schwere, kriti­sche, tödliche Verläufe hatten.

Studie: https://www.t21rs.org/results-from-covid-19-and-down-syndrome-survey/

An der Studie kann man auch teilnehmen:

Hier der Link, um als Angehö­riger oder Betreu­er/­Dienste-Mitar­beiter Daten für einen Menschen mit Trisomie 21 einzu­geben (deutsch):
https://redcap.emory.edu/surveys/?s=84PLYAAYPA
Hier der Link, um als Ärzt*in Daten für einen Menschen mit Trisomie 21 einzu­geben (deutsch):
https://redcap.emory.edu/surveys/?s=TENCEPAPN4