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Trisomie 21 ist nicht das Ende der Welt

14/03/2017 | Presse und Medien

Fotografin Jenny Klestil über das Down-Syndrom und ihre Ausstel­lung

Frickingen sz Seit rund zwei Jahren fotogra­fiert die gebür­tige Rhein­län­derin Jenny Klestil Menschen mit Trisomie 21, im Volks­mund besser bekannt als Down-Syndrom. Im Inter­view mit Marvin Weber erzählt sie, wie sie zu dem Projekt gekommen ist und wie es ihre Sicht­weise auf die Krank­heit verän­dert hat.

Sie fotogra­fieren Menschen mit Down-Syndrom und zeigen die Bilder in Ausstel­lungen. Wie sind Sie zu diesem Projekt gekommen?

Das ist ein großer Zufall gewesen. Ich bin vor rund zwei Jahren am Welt-Down-Syndrom-Tag 2015 über das Thema gestol­pert. Ich fotogra­fiere seit mittler­weile 16 Jahren. Aber die Thematik ist mir noch neu gewesen und da dachte ich mir, dass es schön wäre, das Thema als einma­lige und ehren­amt­liche Aktion mit der Kamera festzu­halten. Letzt­end­lich bin ich dabei hängen­ge­blieben und es haben mittler­weile mehr als 400 Familien am Projekt teilge­nommen. Für mich ist es fast zum Full-Time-Job geworden.

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