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Ausstel­lung im Bahnhof Rolandseck „Andere Wirklich­keiten“ in Malerei, Zeich­nung und Skulptur

29/08/2016 | Presse und Medien

Rolandseck. „Schön, dass Sie den Logen­platz einge­nommen haben“, rief Dr. Oliver Kornhoff, Direktor des Arp Museums Bahnhof Rolandseck, erfreut den vielen Gästen zu, die im Richard-Meier-Bau bis zur zweiten Treppe saßen und standen. „Andere Wirklich­keiten“ wurden eröffnet. So heißt die Ausstel­lung mit Kunst­werken von 51 Künst­lern aus sechs Ateliers der Lebens­hilfen in Rhein­land-Pfalz und dem Kloster Ebernach in Cochem, die in der Ausstel­lungs­etage des Bahnhofs Station macht. Der gemein­nüt­zige Verein Lebens­hilfe unter­stützt Menschen mit geistigen oder psychi­schen Beein­träch­ti­gungen. Er will sie auch durch künst­le­ri­sche Schulung und Kunst­the­rapie in ihrer kreativen Entfal­tung zu fördern.

Die Resul­tate sind jetzt im Bahnhof zu sehen. Sie entstanden in den betei­ligten Ateliers Molemol aus Speyer, atelier­blau aus Worms, Mal-Werkstatt aus Bad Dürkheim, Augen­schmaus aus Wörth, Atelier Perspek­ti­ven­wechsel aus Sinzig, Die Freitags-Künstler aus Alten­kir­chen und Kreativ­werk­statt Ausdruck des Klosters Ebernach in Cochem. Schon in den Ausstel­lungen „Modell­stück“ 2009 und „Von Türmen und Menschen“ 2013 hat das Arp Museum Arbeiten von Künst­lern mit Handi­caps gezeigt. Außerdem reali­sierte es Litera­tur­pro­jekte mit der Zeitschrift „Ohren­kuss“ von Menschen mit Down-Syndrom. Darauf machte Kornhoff aufmerksam.

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