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Trisomie 21 – Was wir von Menschen mit Down-Syndrom lernen können

7/01/2016 | Presse und Medien

Menschen mit Trisomie 21 erschließen sich Dinge anders als Menschen ohne diese geneti­sche Abwei­chung

Sie neigen verstärkt dazu, von Einzel­heiten abzusehen. Sie sind deshalb auf geeig­nete Abstrak­tionen (Buchstaben, Gebärden, mathe­ma­ti­sche Symbole usw.) mehr angewiesen als andere Personen. Der anschau­ungs­ge­bun­dene, klein­schrit­tige und Abstrak­tionen vermei­dende Unter­richt an Förder­schulen trägt diesen neuro­psy­cho­lo­gi­schen Beson­der­heiten nur wenig Rechnung und wirkt eher kontra­pro­duktiv. Gleiches gilt für die vorhan­denen Lehr- und Lernme­thoden, die solche Aufmerk­sam­keits­be­son­der­heiten bislang nur unzurei­chend berück­sich­tigen. Sie müssen u¨berdacht werden, um weiter auszu­bauen, was bisher nur in Aufsehen erregenden Einzel­fällen gelingt: normale Ausbil­dungs­gänge für Menschen mit Trisomie 21 bis hin zum Univer­si­täts­ab­schluss

André Frank Zimpel fasst auf Basis einer groß angelegten Studie mit 1294 Teilneh­mern zusammen, was heute als gesicherter Befund gelten kann und welche Konse­quenzen unser Bildungs­system daraus zu ziehen hat.

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