Aktuelles  »  Tagebuch  

Down Syndrom: „Eltern werden entmün­digt“

4/02/2014 | Presse und Medien

 Kreis Waren­dorf (gl) — „Eltern von behin­derten Kindern werden entmün­digt“, so überschreibt die Sprecherin der Selbst­hil­fe­gruppe Down-Syndrom für den Kreis Waren­dorf, Ulla Huerkamp, den Fall, der die Gruppe im vergan­genen Jahr stark beschäf­tigt hat. In ihrem Bericht zieht sie Bilanz.

Die Einschu­lung von Ahmad Abo-Rashed und Marlon Ambrose stand an, beides Kinder mit Down-Syndrom. Die Eltern hatten sich für den „Gemein­samen Unter­richt“ entschieden, dabei lernen behin­derte und nicht behin­derte Kinder zusammen. Die Entschei­dung beider Familien fiel auf die Augustin-Wibbelt-Grund­schule in Vorhelm. Diese Schule arbeitet schon lange mit dem „Gemein­samen Unter­richt“. Beide Kinder wurden dort angemeldet und die Schul­lei­tung stimmte der Einschu­lung zu. Für Marlon lief alles glatt, aber Ahmad wohnt in Beckum. Da er somit einer anderen Kommune angehört, musste die Familie den Schulweg selbst organi­sieren. Ulla Huerkamp: „Die Familie war sich dessen bewusst und hatte sich sogar schrift­lich dazu verpflichtet.“ 

Schulamt lehnt Einschu­lung ab…

Weiter­lesen