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Down-Syndrom-Vortrag in Alten­stadt: “Hochach­tung statt Mitleid”

14/05/2012 | Presse und Medien

Alten­stadt — „Hochach­tung statt Mitleid“ fordert Lore Anderlik, Trägerin des Bundes­ver­dienst­kreuzes und Montessori-Thera­peutin, bei ihrem Vortrag über Trisomie 21 in Alten­stadt.

„Trisomie 21 ist etwas Wunder­bares“, lacht die ältere Dame und provo­ziert damit in der großen Runde ein mehrstim­miges Räuspern und Murmeln. Der Verein „einfach mehr“, mit seiner ersten Vorsit­zenden Sigune Echter, hat die Montessori-Pädagogin und Thera­peutin Anderlik einge­laden, um Inter­esse zu schaffen für Themen wie Inklu­sion und Trisomie 21.

„Wir sind extrem überwäl­tigt, wie viele Menschen gekommen sind“, begrüßt Echter die Zuhörer im übervollen Raum in der Grund­schule Alten­stadt. Die Menschen drängen sich und sind neugierig auf das Thema, die Stühle stehen bis weit in den Gang hinaus.

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Eines der wichtigsten Anliegen von Anderlik scheint zu sein, dass Kinder mit Trisomie 21 weitaus mehr können, als man ihnen zutraut. „Mit ihrem phantas­ti­schen Einfüh­lungs­ver­mögen haben sie uns allen etwas voraus“, stellte die Pädagogin fest.

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