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Test auf Down-Syndrom fragwürdig

21/09/2011 | Down Kind News

Wahrschein­lich­keits­be­rech­nung einer Trisomie 21 sind fragwürdig. Die Ergeb­nisse können um den Faktor 100 vonein­ander abwei­chen.

Gespräch mit dem Wissen­schafts­jour­na­listen Lars Wester­mann

Bei einer Trisomie 21, bekannt unter dem Namen Down-Syndrom, liegt das Chromosom 21 als dreifache Kopie in den Körper­zellen des Betrof­fenen vor. Mögliche Folgen sind unter­schied­lich starke geistige Behin­de­rungen und Fehlbil­dungen der Organe. Defini­tive Gewiss­heit über die Chromo­so­men­kon­stel­la­tion eines noch ungebo­renen Lebens liefert eine risiko­reiche Frucht­was­ser­punk­tion.

Nur bei Verdacht

Auf diese Unter­su­chungs­me­thode sollten werdende Eltern aber nur bei einem begrün­deten Verdacht zurück­greifen, da drei Prozent der Punktionen eine Fehlge­burt zur Folge haben. Deshalb kommen in den Arztpraxen medizi­ni­sche Tests zur Anwen­dung, die mittels Ultra­schall­un­ter­su­chung, hormo­nellen Blutwerten und anderen Faktoren die Wahrschein­lich­keit für eine Trisomie bestimmen sollen.

Schwere Entschei­dung der Eltern

Nur bei bestimmten Ergeb­nis­werten wird dann eine Frucht­was­ser­ana­lyse empfohlen. Doch die Abwei­chungen bei den Ergeb­nissen sind hoch und die Ratlo­sig­keit bei den Betrof­fenen am Ende auch. Lars Wester­mann im Kolle­gen­ge­spräch bei DRadio Wissen.

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