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Henri, ein ganz normales Kinder­gar­ten­kind

6/04/2017 | Presse und Medien

Familie aus Bösleben lässt Kinder­garten „Kinder­Segen“ auszeichnen, weil Inklu­sion Tag für Tag gelebt wird

Arnstadt. “Na warte!” Im Eiltempo flitzt Nadine Loga durch den Garten der Montessori-Tages­stätte “Kinder­Segen”. Sie ist ihrem Sohn Henri dicht auf den Fersen. Und das amüsiert den Fünfjäh­rigen sichtbar. Ein breites Lächeln huscht über sein Gesicht, als er noch einen Zahn zulegt. Haschen spielen mit Mama – für den Knirps gibt es nichts Schöneres.

Silvia Jerchel-Schri­ckel blickt amüsiert hinterher. “Das ist schon ein tolles Team”, sagt sie und zeigt im Eingangs­be­reich des Kinder­gar­tens, dessen Träger der Marien­stift ist, auf ein Plakat. Darauf ist Henri zu sehen – mal wieder in Aktion. Diesmal sitzt er aber auf einem Fahrrad, saust über eine Wiese.

Es ist ein fröhli­ches Bild. Doch zugleich macht es aufmerksam darauf, dass Henri eben doch ein kleines bisschen anders ist als die meisten seiner Freunde. Sein 21. Chromosom ist dreimal vorhanden. Ärzte nennen diese Beson­der­heit das Down-Syndrom.

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