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So funktio­niert Inklu­sion

3/04/2017 | Presse und Medien

Die stell­ver­tre­tende Direk­torin der Ludwig-Reinhard-Grund­schule zieht nach zwei Jahren Inklu­sions-Unter­richt Bilanz

Katha­rina Schuster ist eine begeis­terte Verfech­terin des Inklu­si­ons­Un­ter­richtes. Und sie ist eine, die es wissen muss. Denn ursprüng­lich unter­rich­tete sie an der Boizen­burger Förder­schule, wechselte aber vor drei Jahren wegen der sinkenden Schüler­zahlen dort an die Ludwig-Reinhard-Schule. Zu diesem Zeitpunkt wurde an dieser Grund­schule zum letzten Mal eine Diagnose-Förder­klasse (DFK) eröffnet, die im nächsten Jahr ausläuft. In den DFK-Klassen hatten die Schüler zusammen mit ihren Lehrern drei Jahre Zeit, um festzu­stellen, ob und welcher Förder­be­darf bei ihnen besteht und ob sie besser an einer Förder­schule aufge­hoben wären oder nicht. Seit zwei Jahren werden jedoch alle Kinder — auch solche mit einer körper­li­chen Behin­de­rung, Down-Syndrom, Hyper­ak­ti­vität oder Lernschwä­chen — in „normale“ Klassen einge­schult, sie werden in den Unter­richt für alle „inklu­diert“. Damit setzt die Ludwig-Reinhard-Grund­schule als eine der ersten Bildungs­ein­rich­tungen in Mecklen­burg-Vorpom­mern das Inklu­sions-Konzept um. „Eigent­lich gibt es bis 2023 eine Übergangs­frist in MV“, erklärt Katha­rina Schuster, Vizedi­rek­torin der Reinhard-Grund­schule. „Aber jede Schule muss für sich entscheiden, wie sie zur Inklu­sion komm

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