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„Hoffnungs­träger-Preis“

3/04/2017 | Presse und Medien

Nicht­be­hin­derte können von Menschen mit Downsyn­drom lernen

Schwä­bisch Gmünd (idea) – Das für Menschen mit Downsyn­drom (Trisomie 21) engagierte Ehepaar Carolin und David Neufeld (Schwarzenfeld/Oberpfalz) hat den „Hoffnungs­träger-Preis“ des württem­ber­gi­schen Gemein­schafts­ver­bandes „Die Apis“ erhalten. Die 42-jährige Erzie­herin sowie der 46-jährige Verleger haben drei Jungen (Onur, Alexander und Samuel) – davon zwei mit Downsyn­drom – zur Pflege aufge­nommen bzw. adoptiert. David Neufeld ermutigt mit Büchern, Kalen­dern und Karten aus seinem Verlag immer wieder, Menschen mit Behin­de­rung wertzu­schätzen. Die Ehrung erfolgte am 1. April im Christ­li­chen Gäste­zen­trum Schön­blick in Schwä­bisch Gmünd. Laut dem Landes­re­fe­renten der Apis für Menschen mit Behin­de­rung, Kurt Stotz (Loßburg bei Freuden­stadt), wusste sich das Ehepaar, das keine eigenen Kinder bekommen konnte, „von Gott geführt, Pflege- und Adoptiv­kin­dern eine Heimat zu geben“. Dass sie behin­derte Kinder aufnahmen, sei ungewöhn­lich. Nur rund ein Prozent aller adopti­ons­wil­ligen Paare sei dazu bereit. Dabei sei jedes zehnte Kind behin­dert, das zur Adoption freige­geben werde.

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