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Surf-Schule für Kinder mit Down-Syndrom

9/02/2017 | Presse und Medien

Sonntag ist Felipe Pereiras Lieblingstag. Denn am Sonntag ist der 21-jährige am “Paradise Beach”, um mit seinen Freunden das Meer zu genießen und surfen zu lernen.

Für Kinder und Jugend­liche mit geistiger Behin­de­rung ist es mehr als nur eine Chance, etwas Sport zu treiben: Die Surfschule “Waves of Hope” (Wellen der Hoffnung) in der Region Antof­a­gasta in Chile bringt ihnen kostenlos das Wellen­reiten bei.

Vor fünf Jahren haben die begeis­terten Surfer Claudio Morales, Catalina Daniels und Pablo Marín zusammen getan, um ihre Freude am Sport mit denen zu teilen, denen es nicht so leicht fällt.

Mit sechs Brettern fing es an

Nach einer Reihe von Pilot­pro­jekten und Treffen mit Förde­rern konnte es los gehen: Das Trio ging mit sechs Brettern und Anzügen an den Start. 

Von Dezember bis Februar lernen nun jeden Sonntag bis zu 15 Kinder mit Down-Syndrom, Autismus oder anderen Schwie­rig­keiten, sich mit einem Surfbrett in den Wellen zu bewegen. Der Unter­richt wird den persön­li­chen Bedürf­nissen der Heran­wach­senden angepasst.

Pereira ist ein extro­ver­tierter junger Mann, der gerne Volks­tänze tanzt, schwimmt und im Bäckerei-Verkauf seiner Schule arbeitet. Gegen­über CNA erzählt er, was ihm am Surfen so begeis­tert: “Auf das Surfbrett zu stellen und die Welle zu erwischen”.

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