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Neuer Test für Schwan­gere

22/08/2016 | Presse und Medien

Down-Sydrom ist jetzt ohne Frucht­was­ser­un­ter­su­chung erkennbar. Es gibt auch Kritiker.

Schwan­gere ab dem 35. Lebens­jahr, die ein erhöhtes Risiko für geneti­sche Verän­de­rungen haben, können sich vorsorg­lich auf das Down-Syndrom, auch Trisomie 21 genannt, unter­su­chen lassen. Bislang war dazu meist eine Frucht­was­ser­un­ter­su­chung nötig, die jedoch zur Fehlge­burt führen konnte. Ein neuer Bluttest birgt diese Gefahr nicht mehr. Der Gemein­same Bundes­aus­schuss der Ärzte und Kranken­kassen (G‑BA) bewertet derzeit den sogenannten Präna­test. „In der Bewer­tungs­phase, die etwa drei Jahre dauern kann, müssen Schwan­gere diese Unter­su­chung noch selbst bezahlen“, sagt Gudrun Köster vom G‑BA. Einzelne Kranken­kassen übernehmen die Kosten von rund 600 Euro jedoch bereits auf Antrag, sagt sie. Voraus­set­zung ist eine human­ge­ne­ti­sche Beratung durch einen quali­fi­zierten Arzt.

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