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Das Geschäft mit der Angst: Die Riesen-Abzocke mit den Schwan­geren-Vorsor­ge­un­ter­su­chungen

5/08/2016 | Presse und Medien

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  • Vorsor­ge­un­ter­su­chung für Schwan­gere werden immer beliebter
  • Doch viele unter­schätzen die Gefahren. Auch gesunde Babys werden deshalb Experten zufolge abgetrieben
  • Kritiker warnen vor einem Riesen­ge­schäft auf Kosten werdender Mütter und Kinder

Für die werdende Mutter war es ein Schock. Klar hatte sich die damals 40-jährige Münch­nerin in den Wochen zuvor immer wieder den Kopf mit einer Frage zermar­tert: „Wird mein Kind gesund?“

Doch mit diesem Ergebnis der Nacken­falten-Messung hatte sie schlicht nicht gerechnet, als sie im Jahr 2012 wegen einer Schwan­ger­schafts-Vorun­ter­su­chung eine bayeri­sche Praxis für Präna­tal­dia­gnostik aufsuchte: „Die Nacken­falte ist sehr groß. Angesichts ihres Alters ergibt sich da ein Risiko von eins zu zehn, dass ihr Kind am Down-Syndrom oder einer anderen sehr schweren Behin­de­rung leiden wird“, sagte die Frauen­ärztin schließ­lich betont langsam.

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