Aktuelles  »  Tagebuch  

aktion leben: Kinder mit Down-Syndrom brauchen eine Chance

8/04/2013 | Presse und Medien

90 Prozent der Kinder mit Down-Syndrom kommen nicht zur Welt, bestä­tigte einmal mehr Peter Husslein, Leiter der Wiener Uni-Frauen­klinik.

aktion leben fordert angesichts dieser bestür­zenden Entwick­lung verstärkte Infor­ma­tionen über psycho­so­ziale Beratung bei auffäl­ligen Befunden sowie über das Down-Syndrom selbst.

Zudem teilt der unabhän­gige Verein die Ansicht von Behin­der­ten­an­walt Erwin Buchinger, dass die eugeni­sche Indika­tion eine offen­sicht­liche Diskri­mi­nie­rung behin­derten Lebens ist.

“Der mittler­weile flächen­de­ckende Einsatz von Präna­tal­dia­gnostik (PND) geht einher mit der konti­nu­ier­li­chen vorge­burt­li­chen Selek­tion von Kindern mit Down-Syndrom”, beobachtet Mag. Martina Kronthaler, General­se­kre­tärin der aktion leben öster­reich. Der eigent­liche und wichtige Zweck der vorge­burt­li­chen Unter­su­chungen — die Sorge um die Gesund­heit ungebo­rener Kinder — werde dadurch ins Gegen­teil verkehrt.

weiter­lesen