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Rheini­sche Vizepräses: Recht auf Nicht­wissen bei Trisomie 21

1/06/2012 | Presse und Medien

Evange­li­scher Presse­dienst

Das Aussor­tieren von behin­dertem Leben könnte nach Einschät­zung der Vizepräses der Evange­li­schen Kirche im Rhein­land, Petra Bosse-Huber, zum Normal­fall werden. “Bereits jetzt werden bis zu 90 Prozent der Föten abgetrieben, bei denen Trisomie 21 festge­stellt wird”, sagte die Theologin dem in Düssel­dorf erschei­nenden evange­li­schen Magazin “chrismon plus rhein­land” (Juni-Ausgabe). Der Druck auf Eltern, eine präna­tale Unter­su­chung vornehmen zu lassen, werde durch den geplanten Bluttest zur Diagnose des Down-Syndroms noch steigen, der im Sommer auf den Markt kommen soll. 

“Bereits jetzt werden bis zu 90 Prozent der Föten abgetrieben, bei denen Trisomie 21 festge­stellt wird”, sagte die Theologin dem in Düssel­dorf erschei­nenden …

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