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In den Integra­ti­ons­klassen der Grund­schule Lohne wird Inklu­sion schon prakti­ziert

9/05/2012 | Presse und Medien

Lohne. Die zehnjähr­igeLara fühlt sich angenommen in der Klasse 4a der Grund­schule Lohne. Das Mädchen mit dem Downsyn­drom gehört selbst­ver­ständ­lich dazu. In der Grund­schule Lohne wird Inklu­sion schon seit Jahren prakti­ziert – vorbild­lich, wie der Schul­fach­liche Dezer­nent der nieder­säch­si­schen Landes­schul­be­hörde, Udo Tiemann, beim Besuch der Integra­ti­ons­klasse hervor­hebt.

Sarah und Imke kümmern sich liebe­voll um Lara, legen immer wieder spontan den Arm um ihren Schütz­ling. In der Unter­richts­stunde lernen die Kinder nach dem Werkstatt­prinzip, das heißt, sie müssen wie in einer Werkstatt verschie­dene Aufgaben erledigen. Jeder Schüler hat in der Werkstatt eine „Chefauf­gabe“, auf die er sich spezia­li­siert hat und die er seinen Klassen­ka­me­raden erklären kann. Imke und Sarah, die in ihrer Gruppe ein Hörspiel erstellen wollen, lesen konzen­triert Lara aus einem Buch vor. Es heißt: „Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“. Darin kommen verschie­dene Tiere wie Pferd, Ziege und Schwein vor. Lara benennt auf Bitten ihrer Klassen­ka­me­raden die Tiere und beschreibt sie auch mit ihren Händen.

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