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Test ermög­licht risiko­freie Diagnose von Downsyn­drom

8/05/2012 | Presse und Medien

Ab Juni können sich Frauen mit Risiko­schwan­ger­schaften gefahrlos testen lassen. Ethiker warnen vor einer «Zucht­wahl mensch­li­chen Lebens». Behin­der­ten­or­ga­ni­sa­tionen befürchten eine Entwick­lung wie in den USA.

Wenn eine schwan­gere Frau sich heute für einen vorge­burt­li­chen Test zur Trisomie-21-Erken­nung entscheidet, nimmt sie dafür ein gewisses Risiko in Kauf. Denn bei dem dafür nötigen invasiven Eingriff verliert im Schnitt eine von hundert Schwan­geren ihr Kind. Nun will eine deutsche Firma Abhilfe schaffen: Im Juni bringt das Konstanzer Unter­nehmen Lifeco­dexx einen neuen risiko­freien Bluttest zur Trisomie-21-Diagnose auf den Markt, wie die «Aargauer Zeitung» von heute schreibt (Artikel online nicht verfügbar).

Der sogenannte Praena­test wird ab der 12. Schwan­ger­schafts­woche durch­ge­führt und soll Anzei­chen des Downsyn­droms genau bestimmen können. Der Praena­test ist nicht invasiv, für die Analyse wird bloss eine Blutprobe der Mutter benötigt, um darin enthal­tene DNA-Fragmente des ungebo­renen Kindes zu extra­hieren. 

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