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Schau doch meine Hände an. Sammlung einfa­cher Gebärden zur Kommu­ni­ka­tion mit nicht­spre­chenden Menschen

23/08/2011 | Bücher und Filme

Vorlie­gende Gebär­den­s­amm­lung ist in 4 Register aufge­teilt, wobei das erste Register für uns als Eltern eines Kindes mit Down-Syndrom sicher am inter­es­san­testen ist. Hier werden die wichtigsten Gebärden für die tägliche Kommu­ni­ka­tion alpha­be­tisch in Bildern darge­stellt, sodass die Gebärden auch für Laien leicht nachzu­ahmen sind. Das Register schließt mit der Darstel­lung zweier verschie­dener Finger­zei­chen­sys­teme, die sich in der Arbeit mit nicht­spre­chenden Behin­derten neben der Gebär­den­sprache als nützlich erwiesen haben. Register II geht auf die prakti­sche Arbeit mit der Gebär­den­sprache ein, welche Voraus­set­zungen bei den Pädagogen vorhanden sein müssen. Register III zeigt weitere Zeichen­sys­teme (Bildzei­chen), die neben den Lautzei­chen einge­setzt werden können. Ferner wird die Entwick­lung des mensch­li­chen Ausdrucks­ver­mö­gens kurz angerissen. Im IV. Register findet man Vorschläge für die Gestal­tung von Gottes­diensten mit nicht­spre­chenden Behin­derten. Das Buch richtet sich nicht speziell an Menschen mit Down-Syndrom, sondern ist allge­mein gehalten. Eltern von kleinen Kindern mit Down-Syndrom, die sich noch im Sprach­er­werb befinden, kann diese Sammlung von Gebärden sicher sehr nützlich sein. In der Frühför­de­rung Ebers­berg haben wir eine Krabbel/Spielgruppe für kleine Kinder mit Down-Syndrom, in der wir die Einfüh­rung der Gebär­den­sprache auspro­bieren. Wichtig ist jedoch, die erlernten Gebärden in den Alltag zu übernehmen und möglichst häufig anzuwenden. Dies fällt an manchen Tagen schwerer, an anderen leichter.