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Jenny darf nicht in die Oberschule

23/08/2011 | Bücher und Filme, Ratgeber und Fachliteratur

Diese Dokumen­ta­tion beschreibt den Fall von Jenny Lau, der 1987 bundes­weit bekannt wurde. Jenny ist ein Mädchen mit Down-Syndrom und besuchte sieben Jahre gemeinsam mit behin­derten und nicht­be­hin­derten Kindern eine Integra_tionsklasse in Berlin. Entgegen aller Empfeh­lungen verwei­gerte die Berliner Senatorin für Schul­wesen die Weiter­füh­rung des integra­tiven Schul­be­suchs in der Sekun­dar­stufe I. Die Dokumen­ta­tion stellt die Geschichte der Ausein­an­der­set­zung zwischen Betrof­fenen und Schul­be­hörde dar und behan­delt auch grund­sätz­liche Fragen der integra­tiven Schulen. Ein Großteil des Schrift­wech­sels der Eltern mit den Behörden ist Teil des vorlie­genden Werkes. Nach langem Kampf ist es den Eltern schließ­lich geglückt, Jenny auf einer Haupt­schule einen Schul­ab­schluss zu ermög­li­chen. Insge­samt ist die Dokumen­ta­tion ein Lehrstück für alle, die sich für eine integra­tive Schule einsetzen