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Erzie­hung zur Freiheit. Die Pädagogik Rudolf Steiners. Bilder und Berichte aus der Waldorf­schul­be­we­gung

23/08/2011 | Bücher und Filme

Um einen Überblick über die Grund­ge­danken anthro­po­so­phi­scher Erzie­hung zu bekommen ist dieses Buch sehr gut geeignet, obwohl es speziell auf Behin­de­rungen oder sogenannte „seelen­pfle­ge­be­dürf­tige Menschen nicht eingeht. Zunächst wird in einem etwas ausführ­li­cheren Kapitel die Pädagogik Rudolf Steiners erläu­tert. Dabei wird auch die Entste­hung seiner Erzie­hungs­ge­danken darge­stellt. Die weiteren Kapitel beschäf­tigen sich dann mit der Entwick­lung des Kindes und deren Förde­rung aus heutiger anthro­po­so­phi­scher Sicht. Den Anfang macht das Kind vor der Schul­reife. Anschlie­ßend werden die Grund­lagen anthro­po­so­phi­scher Erzie­hung beschrieben wie z.B. der Umgang mit dem leben­digen Wort, die Eurythmie oder die Bedeu­tung der Monats­feier. In zwei großen Abschnitten erfährt der Leser dann das Wichtigste über den Aufbau des schuli­schen Unter­richts und die Gestal­tung der einzelnen Fächer. Zum Abschluss werden verschie­dene Schul­typen sowie die weltweite Bedeu­tung der Waldorf_schulen darge­stellt. Zwischen den einzelnen Kapiteln finden sich zahlreiche Illus­tra­tionen, sowohl Photos von Tanzdar­stel­lungen oder Theater­auf­füh­rungen wie auch von Schülern gemalte Kunst­werke.