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Dagmar — Ein Bericht der für Hoffnung steht

23/08/2011 | Bücher und Filme

“Dorothee Lehmann beschreibt in ihrem Buch ihre Lebens­ge­schichte mit ihrer Tochter Dagmar, die 1963 geboren wurde und um deren Leben die Familie mehrfach bangen musste, weil sie den damals inope­ra­blen syndrom­ty­pi­schen Herzfehler hatte. Wie in den meisten Erfah­rungs­be­richten lesen wir auch hier von dem anfäng­li­chen Schock und dem Zusam­men­bruch der bis zur Geburt des sehnlich erwar­teten Kindes gültigen Werte. Den Eheleuten Lehmann gelingt es aber dann relativ schnell, die Persön_lichkeit ihrer Tochter zu lieben und zu schätzen. In Kapiteln, die unter­schied­liche Themen behan­deln (z.B. Urlaubs­reisen mit Dagmar; Schul­er­leb­nisse; Ärzte für Dagmar) breitet die Mutter ein ganzes Spektrum von Gedanken und Gefühlen, aber auch Ängsten aus, in dem man sich oft wieder­findet. Neben allen Schwie­rig­keiten, von denen sie schreibt, überwiegt der positive Tenor. Dorothee Lehmann ist es gelungen ein Buch zu schreiben, das Betrof­fenen Mut macht und Nicht­be­trof­fene anrührt.