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Plopsa-Coo: Down-Syndrom-Kinder abgewiesen

29/06/2012 | Presse und Medien

Die Plopsa-Freizeit­parks in Coo und De Panne haben  Kindern mit Down-Syndrom den Zugang zu einer Reihe von Attrak­tionen verwehrt. Betroffen waren Kinder aus der Region von Waremme und aus Andri­mont.

ie Schüler aus Andri­mont hatten mit ihren Lehrern einen Ausflug nach Plopsa in De Panne unter­nommen. Dabei machten sie die selben Erfah­rungen, wie andere Schüler einer Sonder­schul­klasse aus Geer bei Waremme zuvor in Coo. Weil sie Kinder mit dem Down-Syndrom sind, wurde ihnen ein rotes Armband gegeben. Die anderen Schüler erhielten ein grünes Armband.

Doch den Kindern wurde einfach der Zugang zu verschie­denen Attrak­tionen verwehrt. Und das, obwohl die Fahrge­schäfte aus Sicht der Lehrer­schaft nicht beson­ders gefähr­lich waren. Die Lehre­rinnen waren schockiert.

Die Direk­tion des Unter­neh­mens weist den Vorwurf der Diskri­mi­nie­rung zurück. Sie erklärte, sie halte sich strikt an die Sicher­heits­be­stim­mungen.

Der Manager zeigte zwar Verständnis für die Situa­tion und erklärte, die zustän­digen Minis­te­rien müssten die gesetz­li­chen Bestim­mungen anpassen. Der Direktor der Schule “La Court’ Echelle” aus Andri­mont will das Zentrum für Chancen­gleich­heit infor­mieren.

Landes­weit gibt es bereits 70 Klagen gegen Plopsa beim Zentrum für Chancen­gleich­heit.

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